DISG e.V.

Deutsche Interessengemeinschaft Schwimm- und Geländefahrzeuge

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Treffenberichte

51. Pfingsttreffen der DISG e.V. in Speyer


Von Mathias Deist




In diesem Jahr fand das Pfingsttreffen der DISG vom 10. Juni bis 13. Juni in der schönen Domstadt Speyer statt. Speyer ist mit seinen 50.000 Einwohnern eine der ältesten Städte Deutschlands, gelegen am Oberrhein im südöstlichen Rheinland-Pfalz an der Grenze zu Baden-Württemberg.




Freitag, 10. Juni 2011


Am Freitagnachmittag machten wir uns auf den Weg durch das Edertal Richtung Süden. Einige Regenschauer während der Anreise ließen uns hoffen, dass die nächsten Tage schöner werden, was sich im Nachhinein auch als richtig heraus stellte.


Erstaunlicherweise waren die Straßen entgegen unseren Erwartungen für ein beginnendes Pfingstwochenende ziemlich leer und wir waren am frühen Abend vor Ort an der DISG- Zentrale im Hotel am Technik Museum Speyer. Der Teilemarkt war schon im Gange, denn viele Mitglieder waren schon angekommen und hatten ihre Fahrzeuge abgeladen. Nach und nach trudelten noch weitere Teilnehmer ein, an der Anmeldung konnte man wie immer Kappen und Wimpel erstehen und sich die Informationen zum Treffen und die Startnummern abholen. Nachdem sich alle Teilnehmer angemeldet hatten, ging es zum gemütlichen Teil über; bei leckerem Essen aus der Hotelküche mit einem Bier oder Wein soll auch das ein oder andere Benzingespräch geführt worden sein.




















Samstag, 11. Juni 2011


Samstagmorgen reisten noch einige Teilnehmer an. Dann folgte die Aufstellung der Autos vor dem Tagungshotel wo sie während der Mitgliederversammlung von den Museumsbesuchern und Passanten bewundert wurden. In der Mitgliederversammlung wurde dann der neue Vorstand gewählt, bevor es gegen Mittag „richtig“ losging mit der Fahrt zum Mittagessen im IPA- Heim.

Während der Stärkung mit einem Schnitzel freute sich die ganze Truppe auf die bevorstehende Fahrt in und durch den Naturpark Pfälzer Wald. Es ging über Venningen und St. Martin über die Straße mit dem vielversprechenden Namen „Totenkopfstraße“ in das Zentrum des Pfälzer Waldes. Am höchsten Punkt - zwischen der Kalmit im Osten (673 m ü. NN) und dem Schafkopf im Westen (617 m ü. NN) -, dem Totenkopf, auf 513 m Seehöhe ging es dann bergab über Frankeneck, und Wachenheim a. d. Weinstraße, wieder Richtung Speyer. Ob nun eine Fahrt durch die Berge im VW Phaeton oder im VW Schwimmwagen schöner ist, bleibt wahrscheinlich

ein Streitthema…! Einige nutzten abends noch die Gelegenheit im Rheinhafen zu schwimmen, bevor der doch relativ sonnige Tag bei einem Grillbuffet im Museum ausklang.


Sonntag, 12. Juni 2011


Am Sonntag brachen wir um kurz vor zehn in zwei Gruppen auf: für die Schwimmfahrzeuge ging es über die Rheinbrücke ins Nachbarbundesland Baden- Württemberg und Rheinabwärts am Ketscher Rheinwald/ alter Rhein Richtung Norden nach Neckarhausen. Dort angekommen konnte endlich der Schraubenantrieb scharf gemacht werden und es ging über den Anleger der Fähre Neckarhausen - Ladenburg in den Neckar. In Ladenburg hatten die Kollegen mit Ihren Mercedes- Benz- Veteranen ihr Lager aufgeschlagen; diese staunten nicht schlecht als einige Schwimmwagen von der Wasserseite zu einer Stippvisite vorbeischauten…!

Eine ausgiebige Runde Neckarab- und wieder aufwärts geschwommen ging es dann zur gemeinsamen Pasta- Stärkung ganz in der Nähe vom Fähranleger Neckarhausen. Dort trafen wir mit der Landtruppe zusammen, die begeistert von einer Ausfahrt in den Odenwald mit Panoramablick auf das schöne Heidelberg wieder zu uns stieß. Glücklicherweise blieb es dabei, dass die Autos nur von unten nass wurden. Teilweise gab es sogar hier und da ein Sonnenbrand. Nachmittags ging es für die Schwimmer gleich wieder in den Neckar, diesmal eine Runde Neckarauf- und wieder abwärts. Auch wenn es ein paar Mal danach aussah, gab es keine Ausfälle - soweit ich weiß -…! Gegen 17 Uhr trafen wir uns dann wieder mit der Landtruppe am Museum, die durch die Rheinebene wieder nach Speyer zurückgefahren waren.

Nach kurzer Verschnaufpause ging es gleich weiter zur Führung durch das Technik Museum Speyer mit Museumsdirektor Hermann Layher. Genau wie in Sinsheim würde hier ein weiterer, ausgedehnterer Besuch durchaus Sinn machen! Neben einer begehbaren Boing 747, einem U-9 und einer Antonov AN-22 sind dort eine große Flugzeugausstellung und viele Oldtimer zu bewundern. In der neu gebauten Weltraumhalle ist unter vielen anderen exzellenten Exponaten das russische Raumschiff BURAN als aktuelles Highlight einen Besuch wert! Bei einem feinen Buffet in der Weltraumhalle des Museums unter Sternenhimmel ging der Erste Pfingstfeiertag schon zu Ende.


Montag, 13. Juni 2011


Am Montag reisten nach dem Frühstück aufgrund der Distanz des Heimweges schon einige Teilnehmer ab. Das Wetter wollte auch nicht so richtig, aber viele ließen sich dennoch nicht davon abhalten noch eine Runde zu Land oder zu Wasser zu drehen. Es ging wieder Richtung Pfälzer Wald über Kleinfischlingen und Edesheim nach Rhodt unter Rietburg um von dort ein Stückchen der deutschen Weinstraße bis nach Edenkoben zu fahren. Mit dem Mittagessen im Hotel wurde das Treffen offiziell beendet.


Ich kann nur sagen dass den Veranstaltern dieses Treffen rundum gut gelungen ist. An dieser Stelle vielen Dank dafür! Dank gilt auch Petrus, der am guten Gelingen des Treffens sicherlich nicht ganz unschuldig gewesen ist.


Bis zum nächsten Pfingsten!