DISG e.V.

Deutsche Interessengemeinschaft Schwimm- und Geländefahrzeuge

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Treffenberichte


Pfingsten 2009


48. Schwimmwagen-Treffen an der Porta Westfalica

von H. Wagner


Aus Norwegen, Dänemark, Schweiz, Österreich und aus vielen Regionen Deutschlands, reisten die Teilnehmer der DISG mit ihren Oldtimern an. Überraschte uns bei der Anfahrt hin und wieder ein Regenschauer, so wurde das Wetter zusehens besser und hielt das ganze Treffen über an.


115 Personen mit 45 Oldtimern nahmen an diesem Treffen teil. Interessenaustausch, Benzingespräche und persönliche Kontakte wurden gepflegt.

Am Samstag pünktlichst um 9.30 Uhr fuhren die Schwimmwagen Richtung Mittellandkanal auf eine ca. 10 km lange Strecke. Begleitet wurden sie zur allgemeinen Sicherheit von der DLRG, der Wasserschutzpolizei mit der Barkasse “Admiral Brommy”.


Die Landfahrzeuge fuhren zur Landpartie. Zur Mittagzeit trafen sich beide Gruppen bei der Windmühle Südhemmern, wo wir mit deftigen Schmalz- und Leberwurstbroten, Kuchen und Getränken bestens versorgt wurden. Danach ging es wieder in getrennten Gruppen weiter. Die Landgruppe besichtigte eine Roßmühle. Bei dieser Mühlenart wurde die Kraft auf die Mühlsteine bzw. zum Hafertreschen durch einen Rundgang mit Pferden aufgebracht. Einige Mitglieder konnten sich von der Arbeit überzeugen.

Am späten Nachmittag trafen sich die Gruppen zur Museumsführung in Barre`s Brauwelt wieder.

1 Freibier überzeugte und von der guten Qualität des Bieres und machte Appetit auf Mehr.

Ein hervorragendes Büffet in angenehmer Atmosphäre rundete diesen schönen Tag ab.

Am Sonntag stand der Besuch des Besucherbergwerkes in Kleinenbremen an. Mit der Bahn wurden wir, nachdem wir uns alle mit Schutzhelmen “verkleidet” hatten, ins Bergwerk gefahren. Mit einem lauten “Glück auf”, verschafften wir uns Einlass und konnten bei der Führung nachvollziehen, unter welch schweren und der Gesundheit nicht zuträglichen Bedingungen hier Eisenerz abgebaut wurde. Die Grubenbahn ,in beängstigter Enge, brachte uns noch weiter in den Berg hinein. Zum Schluß waren wir wieder froh, das Tageslicht zu erblicken.




Das Automuseum Bad Oeynhausen war das nächste Ziel. Hier wurden wir aus der Gulaschkanone mit Erbsensuppe versorgt und hatten Gelegenheit zu einer Ruhepause. Der Besuch des Automuseum war aus technischen Gründen nicht möglich. Am Abend erwartete uns ein Grillabend, welcher unter dem historischen Laubengang des Hotel Kaiserhof stattfand. Auch hier war wieder für das leibliche Wohl bestens gesorgt.


 


Der Montag begann mit einer gemeinsamen Ausfahrt durch das schöne Lipperland.


Die weite Heimreise, veranlaßte uns, nicht an diesem Programmpunkt teilzunehmen. Eigentlich schade, hatten wir doch bei den vorangegangenen Fahrten schon die Möglichkeit uns von der wunderschönen Landschaft, den so sauberen und gepflegten Ortschaften und der Blumenpracht zu erfreuen. Die bei uns – im Süden - nicht üblichen Klinkerhäuser mit den so großen Grundstücken (liegt dies wohl an den Grundstückspreisen?), fand ich besonders beeindruckend. Die abwechslungsreiche Flußlandschaft der Weser tat ein Übriges.


Aus meiner Sicht war es ein hervorragend ausgerichtetes Treffen, abwechslungsreich, interessant und sehr harmonisch. Ganz wichtig war natürlich auch der persönliche Draht zum Petrus.


Danke an die Ausrichter!