DISG e.V.

Deutsche Interessengemeinschaft Schwimm- und Geländefahrzeuge

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Treffenberichte


Reise- und Bildbericht zum

DISG-Sommertreffen in Norwegen 2008

Von Jens Rommelmann


Da zu dem wunderschönen Sommertreffen in Norwegen 2008 leider kein Reisebericht zustande gekommen ist, versuche ich hiermit nachträglich mit Hilfe meiner spärlichen Erinnerung, Fotos und der Landkarte einen chronologischen Ablauf der Reise zu Papier zu bringen. Dieser Reise- und Bildbericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, er gibt nur das wieder, wie ich dieses Treffen oder auch Abenteuer gesehen, empfunden und genossen habe.


Fr. 01.08.2008

Anreise per PKW und Trailer nach Gettorf bei Kiel, 330 km.


Wir (Team Gast und Team Rommelmann) sind am Freitag gegen 14:00 Uhr nach anfänglichen Schwierigkeiten in Minden gestartet. Die Strecke bis Gettorf fuhren wir mit PKW und Trailer. Am Zielort sind wir gegen 20:00 Uhr angekommen. Carstens Vater hat unserem Verein eine Wiese zur Verfügung gestellt, auf der wir unsere Zugfahrzeuge und Trailer, während wir in Norwegen weilten, parken konnten.





Bei Carsten auf der Wiese



Hierfür möchte ich mich nochmals recht herzlich bei seiner Familie bedanken.


Wir haben noch kurz die Schwimmer abgeladen und sind dann zum vereinbarten Treffenhotel „Hotel Stadt Hamburg“ gefahren, um unsere Reisegenossen zu begrüßen. Im Hotel haben wir noch etwas gegessen und getrunken und sind dann ein bisschen erschöpft in die Kojen gefallen.

Sa. 02.08.2008 Gettorf – Kiel, 25 km und Überfahrt mit der Fähre nach Oslo


Morgens nach dem reichhaltigen Frühstück brachen wir bei herrlichstem Sonnenschein auf, um die Schwimmer reisefertig zu bepacken. Bei der ansehnlichen Anzahl von Autos, gab es auch die dementsprechende Anzahl von Packmöglichkeiten. Ich hatte mit Hilfe meines Vaters für unseren Schwimmwagen einen Gepäckträger gebaut, auf dem wir unsere voluminösen Schlafsäcke verstaut haben. Nochmals Danke an Eberhard, der mich auf diese Idee brachte. Ansonsten hat der Platz im Schwimmer für uns zwei Erwachsene, Marius, den Klamotten, den Fressalien und einer ausreichenden Menge an „Medizin“ ausgereicht.


Gepacktes Expeditionsfahrzeug


Gegen 10:00 Uhr fuhren wir im Konvoi, geleitet von Carsten nebst Papa, los Richtung Kiel zur Oslo-Fähre, mit der wir dann gegen 14:00 Uhr Richtung Norwegen ins Abenteuer starteten.

An Bord haben wir unsere notwendigsten Sachen in die Kabine gebracht und sind dann an Deck gegangen, wo wir andere Teilnehmer des Treffens getroffen haben. Den Ausblick auf die Kieler Förde haben wir sehr genossen. So haben wir z. b. auch das Marine-Ehrenmal Laboe gesehen. An Bord haben wir uns die üblichen Sachen angesehen, wie z. B. die Einkaufspassage, die Bar vorne im obersten Deck, Duty Free usw. Wir sind bei wunderschönem Sommerwetter in Kiel gestartet, dieses sollte sich aber bald ändern.

Vorfreude auf Norwegen

So. 03.08.2008 Oslo - Gardermoen -Hurdal, - Hundersetra, 232 km



Morgens im Oslofjord



Ankunft gegen 09:00 Uhr in Oslo bei Regenwetter. Wir hatten leider den Fehler begangen das Verdeck im Bauch der Fähre nicht aufzuspannen, weil wir meinten, der Regen würde schon nachlassen. Nach der Ausfahrt aus dem Bauch der Fähre wurden wir eines besseren belehrt, ruck zuck hatten wir das Verdeck, einschließlich der zu Hause angefertigten hinteren Steckfenster, aufgespannt. Dazu sollten wir während unserer Abenteuerfahrt noch öfters Gelegenheit haben.

Im Bauch der Fähre


Wir wurden in Oslo am Kai von unserer Reiseführerfamilie (Harald, Lars, Klaus, Gyro und Kristin) herzlich empfangen.


Somit waren wir nun 23 Oldtimer (es sind hiermit die Autos gemeint und nichts anderes ?), diverse Fahrer und Beifahrer (m und w) und last but not least die Hauptpersonen sage und schreibe 10 Kinder in den verschiedenen Altersklassen, die sich aber alle miteinander sehr gut verstanden haben.

Die Fahrt sollte nun Richtung Gardermoen starten, wo wir ein Flugzeugmuseum besucht haben.




Danach ging es weiter, um unser DISG-Mitglied Nils in Hurdal zu besuchen.  Bei Nils am Hurdalsee

Nach dem kurzen Besuch ging die Fahrt weiter zu dem Hotel- und Hüttenkomplex Hundersetra, wo unser erstes Abendessen und unsere erste Übernachtung während der Reise statt fand.


Hundersetra, dieses Bild hat Toralf gemacht, ich hoffe ich darf es hier verwenden.


Dieser Streckenabschnitt der Reise war der längste (232 km) und bedingt durch das Regenwetter auch der anstrengendste. Es war unterwegs recht kühl, aber dieses änderte sich mit dem weiteren Verlauf der Reise.

Mo. 04.08.2008 Hundersetra – Grimsdalshytta, 160 km

Grimsdalshytta


Di. 05.08.2008 Grimsdalen – Lesjaverk, 91 km



ufbruch war wieder um 10:00 Uhr, die Fahrt ging Richtung Westen langsam aber sicher der der Küste entgegen zum Campingplatz Lesjaverk, Unterwegs machten wir bei einem Bekannten von Lars halt, die Kinder konnten sich dort auf einem „Klettergerüst“ austoben.   


Seitdem wünschen sich 2/3 unserer Familie auch so ein tolles Spielzeug im Garten, mal sehen, was sich ergeben wird.





Begrüßung am Museum in Dombas:


Nach der Museumsbesichtigung ging es dann zum Campingplatz Lesjaverk, wo unsere vorbestellten Hütten auf uns warteten. Wie immer wurde das Notwendigste aus dem Schwimmer entladen, die Hütte bezogen und das Abendessen zubereitet. Einige der Teilnehmer waren so schlau und haben sich einen Lachs besorgt. Wir durften auch einmal probieren, er schmeckte vorzüglich.


Eine am arbeiten, der Rest schaut zu und hat seinen Spaß, typisch

Mi. 06.08.2008 Lesjaverk – Andalsnes - Trollstig - Valldallen, 107km

Heute ging es von Lesjaverk über Andalsnes und den berühmten Trollstig nach Valldallen. Die Landschaft war wunderschön, wir fuhren offen und konnten so auch viel sehen.


Fahrt zum Trollstig

Wir fuhren durch schmale Täler und auf einmal war er da, der berühmte Trollstig, eine steile Straße mit Serpentinen. Also runter schalten in den 2. Gang und Gas geben. Wir hatten relativ wenig Gegenverkehr und konnten so die Fahrt und die Kurven genießen.


Oben angekommen machten wir wieder einmal Rast und genossen die Aussicht.

Es soll sogar Leute gegeben haben, die eine Schneeballschlacht gemacht haben.


Schneeballschlacht im Sommer

Nach diesem Erlebnis ging die Fahrt weiter nach Valldallen, unterwegs mit Stop in Gutbrandsjuvet, wo wir frische Erdbeeren bekamen.

Hier einige Bilder der Fahrt und des Stops.

Als wir in Valldallen ankamen und unsere Hütte bezogen haben, setzte die tägliche Routine ein, d.h. Sachen auspacken und das Abendessen vorbereiten.

Hier muss ich einmal anmerken, dass nicht jeder in Hütten übernachtet hat: z.B. Villa Wolfgang L.

Danach ging ich mit Marius Richtung Norddalsfjorden um zu angeln (auf die Idee kamen auch andere), wenn wir schon einmal in Norwegen sind, dann wollten wir auch angeln, gefangen haben wir leider nichts. Aber die anderen haben auch nichts gefangen, ein schwacher Trost für uns.


Angelversuch, beim Versuch blieb es auch

Vom Norddalsfjorden gibt es die Möglichkeit zum Geiranger zu schwimmen, für uns natürlich kein Problem, wir wählten aber dennoch eine andere Route.

Do. 07.08.2008 Valldallen – Alesund, 104 km


7:00 Uhr früh aufgewacht, die Sonne lacht, es wurde gefrühstückt, Schwimmer vollbeladen und um 10:00 Uhr ging es weiter nach Alesund. Dort besichtigten wir das Atlanterhavsparken Aquarium, es soll wohl das größte Norwegens sein. Hier gab es auch für jeden etwas zu essen.

Nach diesem Besuch ging es weiter zu unserer Hütte, ich habe aber leider den Namen des Ortes und des Campingplatzes vergessen. Ich weiß nur noch, dass der Campingplatz an einem Fjord lag.

Wer Interesse haben sollte, möchte sich doch bitte mit unserem Tourmanager Lars in Verbindung setzen. Was ich noch habe ist ein Foto von unserer beschaulichen Hütte. Uns stand die linke Hälfte der Doppelhütte zur Verfügung.


Fr. 08.08.2008 Alesund – Insel Runde, 92 km

Abfahrt wie gehabt, diesmal zur Insel Runde, dort soll es Papageientaucher geben. In Natura habe ich leider keine gesehen, dass mag wohl auch daran gelegen haben, dass diese hoch oben am Felsen nisten und ich mindestens einen Menschen kenne, der solche Wanderungen zu hoch gelegenen Felsen nicht zum Hobby hat. Deshalb hier nur ein Bild von einem Bild eines Papageientauchers.

Bevor wir auf Runde ankamen, haben wir noch das Ishavsmuseet besichtigt, was sehr interessant war.


Weiter ging die Fahrt zu den Überresten einer alten Festungsanlage aus dem 2. Weltkrieg. Auch hier ist mir der Name entfallen. Nach dieser Besichtigung ging die Fahrt über eine landschaftliche schön gelegene Straße, direkt am Meer entlang, weiter zu der oben schon erwähnten Insel Runde.

Ein Teil der Expeditionsteilnehmer nächtigte auf dem Goksöyr Campingplatz oder in den dazugehörigen Hütten. Für uns war da kein Platz mehr, wir fuhren wieder ein Stück zurück und nächtigten in „Runde Kafe“. Ein Landsmann, aus Mitteldeutschland, hatte dieses „Kafe“ mit Fremdenzimmer kurz vorher übernommen. Bei der Ankunft teilte er uns mit, dass sie momentan mit fließendem Wasser ein Problem hätten. Es gab nur einem spärlichen Rinnsal. Aber hier beweist sich das Sprichwort: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Mir hat das Wasser gereicht.



Sa. 09.08.2008 Runde – Bjorkedalen, 161 km

Wir warteten startbereit auf die anderen Teilnehmer, die ja hier vorbei kommen mussten. Die Fahrt ging durch herrlichste Landschaften, den Fjorden entlang. Das Schöne an Norwegen und den Fjorden ist es, dass bei jedem Fjord das Wetter anders ist. Mal scheint die Sonne, mal regnet es. Wir haben während dieser Fahrt Übung bekommen das Verdeck vom Schwimmer zu öffnen und zu schließen. Auf der Fahrt Richtung Bjorkedalen benutzten wir auch eine Inlandsfähre. Wir genossen die Fährfahrt sehr.  

Wir machten auch wieder unseren obligatorischen Stop, um zu tanken und unsere Essensvorräte aufzufrischen. Einen weiteren Stop legten wir beim Sommerhaus der Reiseleiter-Familie ein. Jeder nutzte die Pause anders.


Abends kamen wir dann an unserer Hütte an, unsere Truppe war diesmal recht weit zerstreut untergebracht. Aber ich denke dies war so okay. Denn es ist nicht immer einfach knapp 60 Personen auf einem Campingplatz unterzubringen. Hut ab vor der Organisation von Lars. Er bemühte sich stets uns allen alles recht zu machen. Vielen Dank dafür.



So. 10.08.2008 Bjorkedalen – Volda/Örstra, 92 km

Lars hatte es arrangiert, dass wir morgens mit einem Drachenboot fahren konnten. Wenn der Außenborder versagt und die Mannschaft nicht willig ist, so muss dann halt der 166er herhalten.


Nach dieser vergnüglichen Bootsfahrt ging die Reise weiter Richtung Volda/Örstra, unterwegs hielten wir bei einem Wasserkraftwerk in Viddal. Dann kamen wir in Volda auf dem Campingplatz an. Hier wurde ein Teil der Truppe, unter anderem auch wir, untergebracht. Der andere Teil der Truppe fuhr nach Örstra. Das abendliche Ritual begann, nachdem wir damit fertig waren, entschlossen wir uns bei unseren beiden Schwimmern die Reifen von vorne nach hinten umzuziehen. Diese hatten auf der Tour doch schon etwas gelitten.


Mo11.08.2008 Volda/Örstra–Fähre von Hellesylt bis Geiranger 137 km


Abfahrt nach Örstra, da Lars nicht auf unserem Campingplatz übernachtet hatte, übernahm glaube ich Eberhard die Führung. Er geleitete uns sicher nach Örstra, wo wir mit dem Rest der Truppe zusammentrafen. Zeit zum Tanken hatten wir auch noch. Es waren auch Reporter von einer Zeitung da und wir mussten ein kurzes Interview geben. Nun ging die Fahrt nach Hellesylt über eine Anhöhe, deren Namen mir entfallen ist. Dort machten wir Rast.


Und weiter ging die Fahrt über Stock und Stein, bis wir wieder einmal an einen Fjord kamen, diesen überquerten wir mit der Fähre.




Schließlich kamen wir gerade zur richtigen Zeit in Hellesylt an, um die Geirangerfähre zu erwischen. Nun hatten wir Zeit und Muße uns den schönen Geirangerfjord anzusehen. Auf der Fähre wurden Tonbandaufnahmen abgespielt, die uns Hintergründe zu dem Fjord erzählten. Unter anderem gab es in früheren Zeiten an den Steilhängen Bauernhöfe. Einer dieser Bauern hatte den Zugang zu seinem Hof so verriegelt, dass kein Steuereintreiber zu ihm gelangen konnte. Klever. Weiterhin sahen wir auch folgenden Wasserfall.


Dann kamen wir in Geiranger an, und wurden auf diverse Standorte verteilt. Unser Quartier war eine kleine Hütte bei Fossen Camping, oberhalb des Fjordes mit einer atemberaubenden Aussicht.


Aussicht auf den Geirangerfjord bei Nacht

Di. 12.08.2008 Geiranger – Dalsnibba – Bismo, 116 km

Noch einmal der Geirangerfjord mit der Adlerstraße, vom Dalsnibba aus gesehen.

Die Fahrt ging weiter durch wüste Täler und verschiedene Tunnel. Manche der Tunnel waren 5 km lang, in einem gab es sogar eine T-Kreuzung. Die Fahrt in den Tunneln empfand ich ein bisschen unheimlich, denn diese waren nur spärlich beleuchtet und es war recht laut (23 Boxer-Motoren). Meine Sorge galt dem Schwimmer, hoffentlich hält er durch. Auch tropfte hier und da etwas Wasser von der Decke. Wenn man in

Tropfsteinhöhlen ist, soll es ja Glück bringen, wenn man getroffen wird. Schau´n mer mal.


Durch weitere Täler und Hochebenen hindurch gelangten wir zu einem Rastplatz in Maradalen.

1940 fand hier ein Luftkampf zwischen einem deutschen und einem britischem Piloten statt. Eine der Maschinen liegt noch vor Ort und verwittert langsam aber stetig. Die Absturzstelle wurde von einigen Teilnehmern besichtigt. Unter anderem musste man über eine schwankende Holzbrücke gehen, um dorthin zu gelangen.

Denkmal Über diese Brücke muss Du gehen…

Und weiter ging die Fahrt zu unserem nächsten Etappenziel, dies war der Campingplatz in Bismo. Hier hatten wir wieder Glück und bekamen eine super Hütte zugewiesen.

Hütte in Bismo, wir hatten die linke Hälfte. Der Schwimmer wurde aufgetankt, es wurden noch Vorräte eingekauft, dann gab es Lachs zum Abendbrot. Abends saßen wir noch in einer gemütlichen Runde beisammen.

Mi. 13.08.2008 Bismo – Lom - Fagernes, 174 km


Abfahrt bei leichtem Regenwetter Richtung Lom. Hier steht eine Stabkirche, die wir natürlich besucht haben.

Nach der Besichtigung ging die Fahrt entlang des Jotunheimen Nasjonalpark bis zu einer Restauration oder Hüttenpark Bessheim, wo wir wieder einmal Rast machten.





Abends trafen wir nach der langen Fahrt wohlbehalten auf dem Campingplatz in Fagernes ein, und bezogen unsere kleine Hütte. Es gab das übliche Abendprogramm. Diesmal habe ich sogar Lachs gefangen, zwar nicht aus dem See, aber von der Fischtheke eines Supermarktes. Die Kinder konnten sich hier austoben, denn es gab einen recht ordentlichen Spielplatz mit Trampolin und Klettergerüsten.


Es gab auch eine Gelegenheit zum Schwimmen.


Do. 14.08.2008 Fagernes – Lillehammer – Starum, 191 km





Nun brach unsere zweitletzte Etappe an, Ziel war der Ort Starum, dort gibt es eine Kaserne für den Katastrophenschutz, in der wir die letzte Nacht in Norwegen verbringen sollten. Einen Zwischenstopp legten wir in Lillehammer ein. Lillehammer erreichten wir auf Nebenwegen, so dass wir noch einmal die norwegische Landschaft genießen konnten. Auf dem Anwesen von Lars wurden wir von seiner Familie mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Das Anwesen liegt in der Nähe der Sprungschanze, wir ließen die Gelegenheit nicht aus, diese zu besichtigen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging die Fahrt weiter durch Lillehammer hindurch und entlang am See Mjösa. Bis wir schließlich die Kaserne in


Starum erreichten. Dort gab es ein vorzügliches Buffet und unser letzter Abend in Norwegen klang gemütlich bei ein, zwei, drei, vier….Bieren aus. Hier begrüßte uns auch unser Freund Björn, der die Tour leider nicht mitmachen konnte, da er ein Treffen in Deutschland besucht hatte.

Lillehammer mit Sprungschanze im Hintergrund

Aufstellung der Fahrzeuge in Starum

Fr. 15.08.2009 Starum – Oslo, 124 km und Überfahrt nach Kiel


Heute ging es recht früh los, da wir unsere Fähre um 14:00 Uhr in Oslo noch erreichen mussten. Lars und sein Team brachten uns noch bis Minnesund, wo wir uns recht herzlich von ihnen verabschiedeten. Die weitere Führung übernahm dann, der mehrfach norwegenerprobte Eberhard. Er brachte uns alle, auch als der Verkehr immer dichter wurde, sicher bis zum Fährhafen.

Während der 19stündigen Überfahrt konnte man sich, wie auf der Hinfahrt an Bord mit allerlei Sachen (bummeln, shoppen, Disco, Spielhalle usw.). die Langeweile vertreiben. Super war unsere Kellnerin beim Abendbuffet, sie konnte natürlich als Norwegerin bei unserem Trinklied, welches wir von Björn schon vor Jahren gelernt hatten, mit einstimmen:


 Å, SÅ ……………………………………………… SKÅL!!!


Sa. 16.08.2008 Kiel, Gettorf, 25 km, Abreise nach Minden, 330 km


Gegen 9:00 Uhr kam die Fantasy in Kiel an, wir wurden schon von Carsten und seinem Vater erwartet. Sie brachten uns sicher durch Kiel zu unserem Ausgangspunkt dieser wundervollen Reise. Oder soll ich sagen Abenteuerfahrt?

Fast daheim. Nun wurde noch der Schwimmer verladen, sich von den anderen Reisegefährten verabschiedet und die Fahrt nach Hause begann, aber das war ein Klacks.

Schlusswort:


 Ich kann nur für mich und meine Familie sprechen, für uns war es ein Abenteuer, Marius spricht noch heute von dieser Fahrt, obwohl diese schon 1,5 Jahre her ist.


 Wir drei würden gerne wiederkommen.


 Ich möchte mich und auch im Namen meiner Familie recht herzlich bei unseren Reiseführern, Lars' Familie für diese herrliche Fahrt bedanken. Es war ein wundervoller Urlaub, bei dem wir viel von Norwegen gesehen haben. Das Schöne daran war auch, dass wir nicht nur die

Touristenpunkte abgeklappert haben, sondern auch Gegenden gesehen haben, die ein normaler Tourist vielleicht so nicht sehen wird. So macht das Reisen Spaß, bei einem entschleunigten Fahren.


Lars und sein Team haben diese Tour im Vorfeld in mehreren Etappen erkundet und für uns die Übernachtungsmöglichkeiten organisiert. Ich denke dieses war nicht immer einfach.  Auch hierfür noch einmal:


 Vielen herzlichen Dank


Bedanken möchte ich mich auch bei unserem Vorsitzenden Klaus Kötting, der die Organisation hier in Deutschland übernommen hat, was vielleicht auch nicht immer ganz einfach war.

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